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  • AutorenbildUrsula

Oaxaca nach Yucatán 25.11.-23.12.22

Aktualisiert: 25. Jan. 2023

Eine lange kurvenreiche Autofahrt nach San Miguel del Puerto steht uns bevor. Die letzten Kilometer zur Lodge ‘Reserva Ecologica Copalitilla’ sind ziemlich abenteuerlich und führen durch ein Bachbett und ausgewaschene Naturstrassen, wobei wir zum ersten Mal den Allrad einschalten müssen. Von der Lodge aus kann man gleich losmarschieren und zwei wunderschöne Wasserfälle besuchen wo auch ein Bad im kühlen Wasser nicht fehlen darf.

Wir übernachten anschliessend unterwegs etwas ausserhalb der Stadt Salina Cruz und brechen sehr früh auf um genügend Zeit zu haben für die Bootstour im Sumidero Canyon. Eindrückliche, bis 1000 Meter hohe Wände erheben sich, Krokodile tümmeln im Wasser und wir bewundern eine mit Moos überwachsene Felsstruktur, welche Weihnachtsbaum genannt wird.

San Cristóbal de las Casas, eines unserer Lieblingsorte, ist ein urtümliches Städtchen in einer Berglandschaft mit einstöckigen Häusern wo die Frauen oft in traditionellen Kleidern unterwegs sind. In den vielen schönen boutique-ähnlichen Läden erstehen wir einige neue Kleidungstücke und dinieren im hervorragenden ‘Mesa Madre’ mit spanisch-mexikanischer Fusion-Küche.

Eine weitere lange Tagesetappe steht an wobei wir als erstes die El Chifflon Fälle bestaunen. Wir wandern an verschiedenen Fällen hoch bis zum Höhepunkt, dem ‘Brautschleier’ mit einer Fallhöhe von 70 Metern.

Den nächsten Halt machen wir bei einigen idyllischen Seen des Nationalparks ‘Lagunas de Montebello’ welcher 52 Seen umfasst.

Wir erreichen das Tagesziel im Centro Ecoturistico las Nubes wo wir die "Suite" - ein einzeln stehendes Holzhaus mit 1 Zimmer und Veranda - mit herrlicher Aussicht auf den breiten Nubes Fall gebucht haben. Am nächsten Morgen geht’s bei zum Teil strömendem Regen mit einem Guide durch den Dschungel hoch hinauf zum Aussichtspunkt auf weitere eindrückliche Fälle.

Im Centro Ecotouristico Las Guacamayas geniessen wir die Ruhe unseres Häuschens welches direkt am Fluss liegt. Die Stille wird nur vom Geschrei der Brüllaffen und dem Gekrächze der Papageien gestört.

Für den nächsten Tag buchen wir eine drei-stündige Flusssafari. Zuerst schippern wir ein Stück auf dem Hauptfluss, danach geht es auf einem Nebenfluss in den Nationalpark hinein. Dort überwinden wir immer wieder Stromschnellen in rasanter Fahrt was richtig Spass macht. Ansonsten ist die Fahrt gemütlich und wir haben viel Zeit die vielen Tiere zu beobachten und die wilde Natur zu geniessen. Ein sehr empfehlenswertes Erlebnis.

Wir sind mittlerweile so weit von der Zivilisation entfernt, dass es keine Tankstellen mehr gibt. Aber in jedem Dorf wird das Benzin in Kanistern angeboten, was wir natürlich erleichtert für eine Nachfüllung nutzen.

Unsere nächste Station liegt am Grenzfluss zu Guatemala, dem kleinen Ort Frontera Corozal. Hier buchen wir gleich ein Boot für den nächsten Morgen, welches uns zu den eine Stunde entfernten Yaxkin Lacandona Maya-Ruinen bringt. Dort kraxeln wir, dank früher Stunde, alleine durch den Dschungel über glitschige Steine und Wurzeln um die weitläufige Ruinenstadt zu erkunden.

In Palenque beziehen wir das im Maya Stil erbaute Boutique Hotel Quinta Chananal, welches mitten im Dschungel liegt. Wir geniessen den Luxus inklusive Massagen und sehr gutem Essen. In Hotelnähe besuchen wir die imposanten Maya-Ruinen ...

... machen einen Ausflug zu den eindrücklichen Wasserfällen ‘Agua Azul’ wo die Wäsche noch im Fluss gewaschen wird und ‘Misol-Ha’ ...

... und besuchen das Wildtier-Rehazentrum Aluxes welches sehr grosszügig im Dschungel angelegt ist. Wir haben bis jetzt weder einen Jaguar noch einen Tapir zu Gesicht bekommen, obwohl in jedem Naturpark dafür geworben wird. Nun können wir endlich den wunderschönen Jaguar und den etwas müde wirkenden Tapir bewundern.

Wir lassen es uns auch nicht nehmen einen roten Ara zu füttern

und lichten einen Ozeloten und weitere Tiere ab, die uns zum Teil noch nie begegnet sind.

Bevor wir losfahren bringt uns die Rezeptionisten einige Bananen, welche wir den Brüllaffen verfüttern, die am Boden viel kleiner wirken. Zum Dank verkoten sie uns das ganze Auto.

Weiter geht es nach Xpujil und von dort ca. 2 Stunden von der Hauptstrasse weg auf Schlaglöchern durchsetzter Strasse tief in den Urwald hinein, um die grosse Maya Ruinenstadt Calakmul zu besuchen. Unterwegs treffen wir immer wieder auf Pfauentruthühner mit ihrem schillernden farbigem Gefieder.

Auf allen Strassen, inkl. "Autobahnen" sind vor allem am Wochenende oft Läufer, Velofahrer, Töffs und Autos in Gruppen unterwegs, welche Marienbilder und Fackeln durch die Gegend führen. Wir nehmen einmal an, dass dies eine vorweihnachtliche Tradition in Mexiko ist.

In Campeche erfreuen wir uns an der schönen Weihnachtsdekoration und Beleuchtung in der ganzen Altstadt.

Auf dem Zwischenhalt Richtung Merida besuchen wir die gut restaurierte und eindrückliche Mayastätte Uxmal.

Wir sind inzwischen etwas reisemüde und geniessen das süsse Nichtstun auf einer schönen Hazienda etwas ausserhalb von Merida. Unterwegs nach Valladolid ...

... besuchen wir die wohl bekannteste und aus unserer Sicht auch schönste Ruine Chichen Itzá die allerdings auch von vielen Gruppen in Reisecars besucht wird.

Kurz nach Valladolid erfrischen wir uns in der höhlenartigen Cenote Suytun, lassen uns gegen ein Trinkgeld mit den Maya Kriegern fotografieren und lichten die etwas offenere und darum auch grünere Káapeh Cenote ab.

Nach einer Woche Erholung im Touristenort Playa del Carmen geht es weiter nach

Bacalar wo wir uns bei der Ankunft gleich auf eine gemütliche Bootstour auf der Lagune begeben. Hier können wir mal wieder legal einige Drohnenaufnahmen machen und Thomas darf das Boot für einige Seemeilen steuern.

Jetzt heisst es Abschied nehmen von Guacamole und Margaritas.

Wir wünschen Euch ein Gutes Neues Jahr und wir melden uns im Februar wieder aus Panama.

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