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  • AutorenbildUrsula

Chihuahua nach Oaxaca 16.10.-24.11.22

Aktualisiert: 25. Jan. 2023

Von New Mexiko geht es über die mexikanische Grenze nach Ciudad Juarez. Wir sind ziemlich aufgeregt, ob wir auch alle benötigten Dokumente für die Einfuhr des Autos beschafft haben. Alles geht gut, nur der Beleg, dass wir das Personenvisa gekauft haben ist nicht ausgedruckt was eine kleine Verzögerung verursacht. Wir lernen, dass hier nur gilt was auf Papier vorhanden ist. In Ciudad Juarez ist der Unterhaltungsabend im Restaurant ‘Viva Mexicana’ mit recht gutem Essen und einer Folklore Show der ideale Einstieg ins Land.

In Chihuahua, mit einer kleinen Fussgängerzone und einigen antiken Gebäuden, erstehen wir für Thomas ein Paar Jeans für 35 Franken.

In Durango machen wir auch nur einen kurzen Aufenthalt, schlendern durch die hübsche Altstadt und bestaunen die imposanten Kathedrale.

Anschliessend geht es durch eine abwechslungsreiche grüne Landschaft, über die Berge und durch ein spektakuläres Tal nach Mazatlan an der Atlantikküste.

Die historische Altstadt von Mazatlan ist sehr authentisch, Touristen sind keine zu sehen und die farbigen zweistöckigen Gebäude sind gut erhalten. Wir verweilen an der schönen Plaza mit hübschen Restaurants und schlendern durch die fast autofreien Gassen. Zurück zum Hotel nehmen wir ein Pulmonia, ein hier erfundenes Freiluft-Taxi auf Basis eines Golfcarts.

In Puerto Vallarta verbringen wir drei Wochen in einer Ferienwohnung direkt am Meer, wo wir jeden Morgen schwimmen und nebst weiteren Planungen die Seele baumeln lassen.

In der ersten November Woche wird der Dia de Muertos mit einem farbenfrohen Umzug gefeiert. Viele Leute, sogar Haustiere und Touristen, haben sich dazu aufwändig geschminkt.

Jeweils abends werden ganz in der Nähe unserer Wohnung die frisch geschlüpften Wasserschildkröten am Strand ausgesetzt. Und jeden Samstagabend gibt's ein Feuerwerk welches wir vom Balkon aus bewundern.

Die drei Wochen gehen schnell vorbei. Wir fahren schliesslich weiter nach Ajijic, welches am grössten See von Mexiko liegt. Ajijic ist ein hübsches Touristenstädtchen mit einem ganzjährig angenehmen Klima, wo vor allem Mexikaner ihre Ferien verbringen, mit einer Seepromenade und einem kleinen Zentrum mit engen Gassen und farbigen Häusern.

Auch der Friedhof ist sehr farbig und immer noch vom Feiertag Dia de Muertos bunt geschmückt. Auf den Gräbern findet man oft auch was zu Essen und Trinken oder andere Beigaben die etwas über den Verstorbenen aussagen.

Unsere nächste Station ist Morelia, mit einer architektonisch eindrücklichen, grossen Altstadt aus der Kolonialzeit welche zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Wir machen einen privaten Stadtrundgang mit einem spanisch sprechenden Guide (so in etwa die Hälfte verstehen wir auch 😊) wo wir an versteckte touristische Juwelen herangeführt werden, unter anderem:

In einige der ehemaligen Jesuitenklöster, welche als Schulen oder Museen umgenutzt und oft mit schönen Wandmalereien versehen sind ...

... oder eine Apotheke aus alten Zeiten und eine eindrückliche antike Bibliothek die immer noch, vor allem von Studenten, genutzt wird.

Das Aequadukt besuchen wir auf eigene Faust und freuen uns dann auf das schöne Hotel und Zimmer im Kolonialstil.

In Valle de Bravo beziehen wir das moderne kleine Hotel Casa Roventa mit nur gerade 7 Suiten, welches schön in die Altstadt integriert ist. Wir machen einen ziemlich Schweiss treibenden Spaziergang hoch auf den exponierten Aussichtspunkt und schlendern anschliessend durch die hübsche ländliche Altstadt.

Taxco, die Silberstadt, klebt förmlich am Berg und die vielen engen und oft steilen Pflasterstein-Gassen erfordern einiges Geschick der Verkehrsteilnehmer. Die Taxis sind allesamt alte VW-Käfer und müssen in den Kurven auch mal zurücksetzen um die Strassen zu meistern, natürlich wir mit unserem hier riesigen 4Runner umso mehr. Die lebendige Stadt gefällt uns ausnehmend gut mit der schönen Architektur, den fröhlichen Menschen, hübschen Restaurants und schönen (Silber-)Geschäften.

In der grossen Stadt Puebla gefallen uns vor allem das schöne Künstlerquartier, der Bauernmarkt und der Flohmarkt.

Auch in Puebla gibt es eine antike Bibliothek zu sehen, wo im selben Gebäude gerade einige Künstler ihr Können zur Schau stellen.

Natürlich darf der Besuch einiger Kathedralen nicht fehlen.

Ein Ausflug in den Vorort Cholula bringt uns zu einer Kirche, welche auf einer überwachsenen Pyramide der Urvölker erbaut wurde mit einer grandiosen Aussicht auf den Vulkan 'El Popo'.

Kurz vor Oaxaca durchqueren wir das eindrückliche Tehuacàn-Culcatlàn Biosphären Reservat mit einer der weltweit grössten Anzahl von Säulenkakteen.


Auch Oaxaca hat eine charmante Altstadt wie alle andern bisher besuchten Städte.

Überall treffen wir auf überragende farbige Wandmalereien.

Etwa 30 Minuten vom Zentrum von Oaxaca entfernt besuchen wir die Ruinenstadt der Zapoteken auf der künstlich abgeflachten Bergkuppe des Monte Alban.

Das Essen in Mexiko ist sehr gut und wird auch mit viel Liebe präsentiert....

.... und trotzdem braucht es ab und zu eine Abwechslung nach den vielen Tacos und Moles.


Die bisher besuchten Städte sind alle sehr schön, sauber, gut erhalten und geben ein unterschiedliches aber immer stimmiges Bild ab. Es gibt natürlich überall viele Kirchen und Kathedralen, welche wir hier nicht alle fotografisch dokumentiert haben. Zu keiner Zeit haben wir uns irgendwo unwohl gefühlt, sogar wenn wir mal in einsame dunkle Gassen geraten sind.


Nun geht es weiter durch den südlichen Teil des Bundesstaates Oaxaca und die weiteren, touristisch besser bekannten Bundesstaaten wie Chiapas, Campeche, Yucatlan und Quintana Roo von welchen wir Ende Jahr berichten werden.

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