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  • AutorenbildUrsula

Panama 4.3.-12.4.23

In der Nähe von Panama Stadt besuchen wir das Visitor Center bei den Miraflores Schleusen des Panamakanals. Im IMAX Kino wird uns die Entstehung und die Erweiterungen des Panamakanals eindrücklich erzählt. Es hat sich als schwierig herausgestellt einen Kanal durch den Dschungel zu bauen, darum wurde der Fluss gestaut und ein riesiger See angelegt. Dadurch müssen die Schiffe auf beiden Seiten des Sees drei Schleusenkammern überwinden. Auf der Aussichts-Platform können wir beobachten wie ein Frachter mittels vier Lokomotiven von der einen zur andern Schleuse gebracht wird. Leider sind die oberen Stockwerke geschlossen und darum erhält man keinen Überblick über die ganzen Anlagen. Aber wir konnten ein Foto aus dem Flugzeug Richtung San Blas schiessen.

In der Nähe des Panamakanals, in Paraiso, verbringen wir einige Tage in einem Golfresort welches an den Regenwald angrenzt. Wir erkunden die Umgebung bei einer Wanderung durch den Dschungel zu einem Aussichtspunkt und machen eine Safari mit Golf Carts wo wir Vögel und Krokodile beobachten.

In Boca Chica beziehen wir ein B&B hoch oben mit einer erhabenen Aussicht auf das Meer.

Dort machen einen Spaziergang zur Voliere der Lodge und unternehmen einen Bootsausflug zu drei vorgelagerten Inseln wo wir im angenehm warmen Wasser baden und die Zeit unter Palmen verbringen.

Weiter geht es Richtung Boquete mit einem Abstecher nach Gualaca zur kleinen Felsenschlucht ‘Los Cangilones’ wo man im Bach auch ein Bad nehmen kann.

Boquete liegt im Kaffeegebiet von Panama wo der beste Kaffee wachsen soll. Da es ab Mittag immer stark regnet entschliessen wir uns für einen morgentlichen Ausflug auf der Ruta Naranja, wo wir bei der Finca Ladeira einen Stopp einlegen. Hier kann man sich einer Kaffee-Tour anschliessen, oder wie wir, einen Spaziergang an vielen Blumen vorbei in die Kaffeeplantagen machen.

Wir haben auch freien Zugang zu den Scheunen und Aussenflächen wo die Kaffeebohnen getrocknet werden.

In Bocas del Torro, wo man nur mit dem Boot hinkommt, verbringen wir drei Nächte auf der Insel Solarte in einer schönen Lodge inmitten von Mangroven. Die wunderschöne ruhige Bucht ist ideal zum Kayaken oder Schwimmen aber leider gibt es einige Quallen im Wasser.

Via Las Lajas geht es nach Santa Catalina in die empfehlenswerte Villa Coco Lodge mit sehr gutem Essen und gemütlichen Bungalows mit Aussicht.

Dort unternehmen wir einen Ausflug auf die Insel Coiba, welche der schönste Spot in Panama ist um zu Schnorcheln und Tauchen. Auf der 1 ½ stündigen Fahrt mit dem Schnellboot treffen wir auf dem Hin- und Rückweg auf eine grosse, verspielte Schule von Delfinen. Wir besuchen drei verschiedene wunderschöne Bilderbuch-Strände wo wir im warmen Wasser schnorcheln. Leider gibt es auch hier kaum Korallen aber wir entdecken einige Fischschwärme und können Wasserschildkröten ablichten.

In der Nähe von Pedasi an der Playa Venao liegt ein kleines Touristen-Dorf mit vielen jungen Leuten, einfachen Restaurants und nächtelanger Discomusik. Unser etwas abgewohntes Hotel 'Villa Marina Lodge & Condos' liegt etwas abseits des Dorfes direkt am Strand.

Zurück in Panama fliegen wir in den San Blas Archipel, mit schöner Flug-Sicht auf Panama und die Inseln, wo wir eine 7 tägige Segeltour auf einem Katamaran gebucht haben.

Unsere Crew besteht aus zwei jungen Leuten welche zum indigenen Volk der Kuna gehören. Hier gibt es 365 Inseln, alles Trauminseln von türkisfarbenem Wasser umspült mit weissem Sandstrand und Palmen.

Auf vielen Inseln begegnen wir Kuna Familien, welche in sehr einfachen Hütten ohne Strom und Wasser leben. Unsere Gastgeber bringen jeweils einige Büchsen Cola und unsere Essensreste mit und wir wandern um die Insel und suchen uns ein Schattenplätzchen. Manchmal wird uns auch der Apéro vom Schiff auf die Insel gebracht oder sogar das ganze Mittagessen, welches wir unter einem Schattendach geniessen.

Ein Volleyballnetz auf einer Insel veranlasst uns zu etwas mehr Bewegung...

Leider haben wir nur einmal die Möglichkeit zum Schnorcheln, weil an vielen Stränden die Strömung zu stark ist.

Die Langusten und Krabben fürs Nachtessen können direkt von den Fischern im Tauschhandel gegen Diesel und Cola gekauft werden.

Im Ausgangs-Hafen geht es am Abend auf eine Dinghi-Safari auf dem Fluss ins Festland. Das einfache Dorf selbst besuchen wir nicht, erhaschen aber einen Blick beim Vorbeisegeln.

Das war ein tolle Erfahrung, sehr einsam, sehr erholsam und sehr authentisch.

Die letzte Woche verbringen wir in Panama Stadt in einer Ferienwohnung. Da es sehr heiss ist begnügen wir uns mit einem Spaziergang durch die sehenswerte, zum Teil sehr schön restaurierte Altstadt ‘Casco Viejo’. Eine schöne Sicht auf den Stadtteil hatten wir auf dem Retourflug aus San Blas.

Das Restaurant 'Salvaje Costa Del Este' ist ein cooles Restaurant in afrikanischem Design mit einer hervorragenden japanischen Küche. Ein DJ legt Musik auf und ab und zu gibt es eine Tanzeinlage der Crew.


Nun geht es für gut zwei Monate in die Schweiz. In dieser Zeit wird unser Auto nach Kolumbien verschifft, wo es dann anfangs Juli auf der Panamericana weitergeht.

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