top of page
  • AutorenbildUrsula

Madeira 31.10.-16.01.21

Aktualisiert: 30. Dez. 2021

Zum Einreisen benötigt man einen negativen Covid Test, welchen man kostenlos am Flughafen Funchal machen lassen kann. Es dauert ca. 5 Minuten, man kriegt eine Banane und dann geht’s ins Hotel bis man das Testergebnis innerhalb von 12 Stunden erhält..

Wir verbringen die ersten 4 Tage in dem schönen Boutique-Hotel Castanheiro in der Altstadt von Funchal.

Für die restliche Zeit haben wir eine hübsche Villa mit Pool mitten in Bananenplantagen in Arco de Calheta gemietet. In dieser Gegend von Madeira soll das Wetter am schönsten sein und alle Ziele auf der Insel sind innerhalb einer Stunde gut zu erreichen. Wir nehmen’s hier um einiges ruhiger, lesen auch mal ein Buch, machen Weihnachtsguezli und ruhen uns am Pool aus. 2-3 Mal in der Woche geht’s in die Berge oder an die Küste zum Wandern, Baden und Geniessen.

In den folgenden Abschnitten sind die Ausflugs-Themen etwas zusammengefasst. Diese werden dann Ende der Detour Madeira noch vervollständigt.


Funchal

Die Altstadt von Funchal besticht durch schöne gut erhaltene Bauten, Parkanlagen und die künstlerisch gestalteten Plätze und Gassen mit schwarz-weissen Pflastermosaiken.

In der alten Markthalle bieten die Bauern ihre Waren, besonders Früchte, Gemüse, Gewürze und Blumen feil. Die Händler drängen uns die ungewöhnlichsten Früchte inklusive Passionsfrüchte in verschiedenen Geschmacksrichtungen (Pfirsich, Zitrone, Orange, etc.) zu probieren. Alles schmeckt hervorragend und man lässt sich gerne einige Früchte einpacken. Wenn die Rechnung präsentiert wird denkt man zunächst sie hätten sich um eine Null vertan.....

Ein touristischer Ausflug, welcher Spass macht und ziemlich einzigartig ist: es geht mit der Seilbahn nach Monte, einem Viertel über der Stadt, wo man den tropischen Garten besuchen kann und anschliessend geht’s per Korbschlitten auf einem steilen Gässchen (wo auch Autos verkehren) hinunter Richtung Altstadt.

Der botanische Garten in Funchal, welcher auch im Winter ein Besuch wert ist, darf natürlich nicht fehlen.

Weihnachten und Neujahr sind in Madeira etwas ganz besonderes. Im November werden überall die aufwendigen Weihnachtsdekorationen installiert, welche dann am 1. Dezember zum ersten Mal erstrahlen.

Das Feuerwerk in Funchal ist (welt)berühmt. Dazu werden im Sommer 5 Pyro-Künstler eingeladen ihre Show zu zeigen. Der Gewinner kriegt den Zuschlag für das Silvester/Neujahr Feuerwerk. Happy New Year!


Levada- und Bergwanderungen

Levadas sind schmale Bewässerungskanäle welche sich kreuz und quer durch die Insel ziehen. Auf den Wartungswegen neben den Kanalrinnen lässt sich Madeira ohne viele Höhenmeter bequem bewandern. Meist geht es durch Wälder (auch mal Lorbeer- oder Eukalyptuswälder), an Wasserfällen und Schluchten vorbei und manchmal durch schmale Tunnels wobei die Stirnlampe absolut notwendig ist. Bei gewissen Wanderungen wechselt man via Treppen zu einer höher oder tiefer gelegenen Levada wodurch man locker die zu erreichenden Höhenmeter pro Tag erreicht.


Levada do Alecrim & Lagoa do Vento bei Rabaçal

Levada das 25 Fontes

Levada da Ribeira da Janela

Levada das Rabacas (eine unserer liebsten Levada Wanderungen)

Im Gegensatz zu den meisten Levadawanderungen, welche im Wald durchführen, geniesst man diese traumhafte Wanderung mit viel Aussicht ins Ribeira-Brava-Tal und in die Berge.

Caldeirao Verde und weiter in den Cladeirao do Inferno (die TOP Wanderung)

Diese Wanderung führt durch das UNESCO Weltnaturerbe in den grünen Kessel und weiter in den Höllenkessel. Die Wanderung ist spektakulär angelegt, führt zum Teil nur auf den Levadamäuerchen, durch mehrere Tunnels und man wird auch mal nassgespritzt. Es fühlt sich an wie im Nebelwald, sehr grün, traumhafte Wasserwände und Wasserfälle.

Levada da bica da cana

Sonnige Wanderung mit Aussicht zur Küste.

Ponta de São Lourenço

Die östlich gelegene Halbinsel ist im Winter von einem grünen Grasflaum überwachsen und punktet mit grandiosen Aussichten.

Achadas da Cruz

Hier geht’s steil hinunter zu den Meeresgärten, welche durch einen Felsabbruch entstanden sind. Hoch geht’s mit der kleinen Seilbahn, welche ursprünglich für die Bauern gebaut wurde.

Schöne Rundwanderung von Fontes zum Aussichtspunkt Chão dos Terreiros mit Sicht auf den Pico Grande.


An der Küste

Ribeira da Janela an der Nordküste fasziniert besonders, wenn der Wind so richtig bläst und die Wellen an die Felsen klatschen.

Porto Moniz ist unser Lieblingsort. Auch ein grandioses Wellenschauspiel und natürliche Lavapools welche mit schön aufgeheiztem Wasser zum Baden einladen.

Und hier noch einige Impressionen von der Küste...

Unsere letzte Wanderung, um uns etwas auf die kalte Schweiz einzustellen, führt uns auf den schneebedecken Pico Ruivo (1862 m) mit herrlichem Rundumblick.

Nun geht's für gut 2 Wochen in die Schweiz nach Trin Mulin und danach weiter für 2 Monate nach Südafrika (falls das klappt). Spätestens anfangs März wird der nächste Blog veröffentlicht.


96 Ansichten0 Kommentare

Comments


bottom of page