top of page
  • AutorenbildUrsula

Lanzarote 29.09.-04.11.21

Aktualisiert: 30. Dez. 2021

Wir besuchen während fünf Wochen Lanzarote, eine der Kanareninsel, welche im Gegensatz zu den Azoren eine wüstenartige Vulkanlandschaft aufweist. Das Wetter ist immer angenehm warm, nicht zu heiss, aber durch den immer wehenden Wind fühlt sich die Temperatur manchmal ziemlich frisch an. Wir sind in Playa Blanca in einer hübschen Villa untergebracht. Wir geniessen das süsse Nichtstun am Pool und befassen uns mit unserer zukünftigen Reiseplanung: die Panamericana soll im Frühling endlich starten.

Playa Blanca liegt ganz im Süden, trotzdem erreicht man innerhalb einer Stunde alle Ecken dieser Insel.

Auf Lanzarote trifft man immer wieder auf den Künstler und Landschaftsarchitekten César Manrique, welcher einige sehenswürdige touristische Anlagen und Skulpturen gestaltet hat, viele davon im Norden.


Der Norden

Hier gibt’s gleich vier sehr besuchenswerte Ziele.

Mirador del Rio: ein (von Manrique) wunderschön gestalteter, spektakulärer Aussichtspunkt auf die Insel Graciosa.

Cueva de los Verdes: eine eindrückliche Lavafluss-Höhle, welche vom Vulkan Monte Corona gestaltet wurde. Die Höhle kann nur mit einer Führung besichtigt werden und gegen Ende der Tour erwartet den Zuschauer eine Überraschung.

Gleich nebenan liegt die Jameos del Agua eine weitere Höhle mit einem See, einem schön angelegten Restaurant und einem Traumpool.

Jardin de Cactus: dieser wunderschöne Garten mit unglaublich vielen Kakteen wurde natürlich von Manrique angelegt.

In Haria besuchen wir den letzten Wohnsitz (tolle Architektur) des Künstlers Manrique welcher in ein kleines sehenswertes Museum umgestaltet wurde.


Die Mitte

Wir fahren gleich zweimal in das hübsche Städtchen Teguise: einmal um das Städtchen mit den schönen Gässchen, vielen Läden und Beizen zu erkunden und ein zweites Mal besuchen wir den Sonntagsmarkt wo vor allem einheimisches Handwerk angeboten wird.

Die Fundacion César Manrique ist ein weiterer Wohnsitz des Künstlers. Auch hier kann man sich einer tollen Architektur erfreuen wo auch mal ein Baum im Wohnzimmer wächst oder die erstarrte Lava durchs Fenster reinfliesst.

LagOmar ist eine prächtige Villa, am und im Lavafelsen gebaut mit einem riesigen Garten. Omar Sharif hat sich während den Dreharbeiten in Lanzarote in diese Villa verliebt, hat sie gekauft und gleich wieder an den Immobilienmakler bei einem Bridgespiel verloren.

Der Süden

Den Timanfaya Nationalpark in den Feuerbergen muss man auf jeden Fall besuchen. Beim Besucherzentrum wird man mit Bussen durch diese einzigartige farbige Vulkanlandschaft gefahren.


Etwas ausserhalb kann man per Kamel in die Feuerberge (uns sucht ihr vergeblich auf dem Foto).

Das Weinanbaugebiet ‘La Geria’ gefällt uns besonders gut. Die Reben werden im Lavasand in grosse Trichter gepflanzt und mit Steinmäuerchen geschützt. Diese Landschaft sieht grossartig aus. Der Wein selbst ist es weniger. Trotzdem lohnt es sich bei einem Winzer mitten in dieser unwirklichen Gegend ein Gläschen zu genehmigen.

In El Golfo kann man die absolut grüne Lagune und die skulpturartigen Felsen bestaunen. Es lohnt sich erst nach Mittag hinzufahren, um die Lagune schön beleuchtet zu sehen.

Wir machen eine lohnenswerte Rundwanderung um die Caldera Colorada und gleich noch einen Abstecher auf den Krater hoch (im nachhinein haben wir erfahren dass dies verboten ist).

Die Laguna de Janubio ist eine Saline, welche von oben an verschieden Aussichtspunkten ein wunderschönes Fotosujet bietet.


Playa Blanca hat einen hübsch gestalteten neuen Hafen mit vielen Restaurants und Läden.

Wir machen eine Wanderung vom Ende des Städtchens in Richtung Osten zu den Papagayo Stränden. Man findet einsame Buchten und herrliche Ausblicke auf’s Meer und die Küste.

Natürlich darf unser Hausvulkan nicht fehlen: einfache Wanderung von Playa Blanca auf den Krater mit einer grandiosen Aussicht in alle Richtungen. Gegen Ende unseres Aufenthaltes geht’s jeden Morgen vor dem Frühstück auf den Berg.

Zum Schluss: Viele Kreisel auf der Insel sind extrem schön gestaltet. Hier unsere zwei liebsten.

Dieser ist riesig, da musste Thomas die Drohne zu Hilfe nehmen.


Nun geht’s für einige Tage zurück in die Schweiz und der nächste Beitrag kommt aus Mauritius. Wir freuen uns drauf.


33 Ansichten0 Kommentare

Comentarios


bottom of page