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  • AutorenbildUrsula

Krüger/Sabi Sands 05.02.-12.02.21

Aktualisiert: 30. Dez. 2021

Es hat geklappt, die Corona Zahlen in Südafrika sind drastisch gesunken und die strengen Massnahmen werden gerade im richtigen Moment etwas gelockert. Das heisst, die Restaurants sind bis 22:00 Uhr offen und es kann wieder Alkohol ausgeschenkt und verkauft werden. Mit einem negativen Coronatest in der Tasche fliegen wir in einer 777 mit gut 40 Passagieren an Board nach Südafrika.

Gleich geht’s los Richtung Krügerpark. Wir verbringen die ersten zwei Nächte ausserhalb des Parks in White River, anschliessend zwei Nächte im Krügerpark im staatlichen Skukuza Camp mit Flussblick.


Alternativen wären die neue Skukuza Lodge oder der exklusive Shalati Train (hinten auf dem Bild) auf der Eisenbahnbrücke. Die Restaurants in Skukuza sind sehr gut (weit besser als in den andern staatliche Camps).


Zwei Wochen vor unserer Ankunft hat es sehr stark geregnet mit grossen Überschwemmungen. Dadurch sind die Schotterstrassen alle gesperrt und wir können uns mit unserm Mietauto nur auf den geteerten Strassen bewegen.

Zu dieser Zeit ist der Busch grün und dicht bewachsen, was das Entdecken von Tieren etwas schwierig macht.

Trotzdem können wir von den ‘big 5’ schon mal drei abhaken: Büffel, Elefanten und Löwen.

Ein besonderes Highlight war ein grosses Rudel seltener Wildhunde mit etwa 30 Tieren. Das war für uns die erste Wildhund-Sichtung überhaupt.

Wir können eine dramatische Flussüberquerung von einer Elefantenherde beobachten, wobei die kleinen Elefäntli immer wieder von ihren Müttern vor dem Abdriften oder Untergehen gerettet werden müssen. Oft können wir nur noch Rüssel im Wasser ausmachen.

Die nächsten drei Tage verbringen wir im Sabi-Sands Game Reserve, welches direkt, ohne Zäune, an den Krügerpark angrenzt. Wir haben in der Elephant Plains Lodge gebucht, welche sehr preiswert und absolut zu empfehlen ist. Wir geniessen täglich zwei drei-stündige Game Drives. Hier können die Rangers auch nachts fahren und falls es was spannendes zu beobachten gibt, von der Strasse weg in den Busch fahren, was zum Teil sehr abenteuerlich ist. Der Sabi Sands Park ist sehr dicht bewachsen und mit vielen Sandstrassen durchzogen (was die Spurensuchen wesentlich vereinfacht). Dadurch sieht man keine grossen Tierherden, aber dank unserm guten Spurensucher, der auch mal vom Hochsitz auf der Kühlerhaube des Landrovers steigt und nur mit einem Knüppel bewaffnet das Dickicht durchsucht, finden wir bei jedem Gamedrive Löwen oder Leoparden.

Vor dem ersten Gamedrive fragt uns der Ranger was wir sehen wollen. Natürlich sind noch die zwei verbliebenen von den ‘big 5’, der Leopard und das Nashorn auf der Liste. Und wir werden am ersten Abend, bei der Dämmerung, mit einem Leopardenpaar

und am nächsten Morgen mit vier Nashörnern verwöhnt.

Wir schliessen uns nach dem Frühstück einer Walking Safari an, welche sich wie immer unaufgeregt gestaltet. Uns werden in brütender Hitze Blumen, giftige Pflanzen und heilende Kräuter gezeigt. Am nächsten Morgen verzichten wir auf weitere Walking Safaris.

Hier einige unserer weiteren Highlights.

Der Sundowner jeden Abend darf natürlich auch nicht fehlen.

Und nun geht’s weiter Richtung Drakensberge in der Nähe von Lesotho zum Wandern.

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