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  • AutorenbildUrsula

Kapstadt und Umgebung 06.03.-03.04.21

Aktualisiert: 30. Dez. 2021


Wir wohnen in einer schönen Wohnung im gesicherten Marina Residential Estate, von wo aus wir in knapp fünf Minuten zu Fuss die Waterfront erreichen. Zudem haben wir Zutritt zum Gym und dem Swimmingpool, beides mit wunderbarer Aussicht auf den Yachthafen.

Wir erholen uns erstmals etwas von unserem Roadtrip und planen eine zwei wöchige Reise in den Süden von Namibia, um die Südafrika Quarantäne interessant gestalten zu können.


Nun zu unsern schönsten Ausflügen in und um Kapstadt:


2-tägige Hop-on Hop-off Tour

Im Moment kriegt man die Tickets zu einem Drittel des Normalpreises und es beinhaltet zwei verschiedene Touren mit dem offenen Doppeldecker-Bus, eine Sundowner Tour auf den Signal Hill und eine Hafen- oder Kanal-Rundfahrt mit dem Sightseeing-Böötli. An der Longstreet, im Citycenter, werden zudem gratis City Walking Touren angeboten wobei der Verdienst des Guides aus dem mehr oder weniger grosszügigen Trinkgeld besteht.


Die Walking Tour ins Bo-Kaap bringt uns in das alkoholfreie Malayen-Viertel mit den fotogenen farbigen Häusern.

Die interessante historische Walking Tour in der "Altstadt" mit wenig Fotosujets erzählt von den vielen Kulturen, welche sich in Kapstadt vor langer Zeit angesiedelt haben. Man findet auf engstem Raum die unterschiedlichsten Baustile und Menschen aus allen Ecken der Welt.

Wir hätten uns vielleicht eher für die Hafenrundfahrt entscheiden sollen als für die 30-minütige Kanaltour, aber Schifflifahren ist immer schön...

Am Abend geniessen wir die Sundowner Tour auf den Signal Hill. Die schmale Strasse ist auf dem Hin- und Rückweg hoffnungslos verstopft... aber die Stimmung und Aussicht auf die Stadt ist absolut lohnenswert.

Die Waterfront besuchen wir fast täglich, sei es zum Einkaufen, für einen kleinen Sushi-Lunch bei Sevruga (nur Sushi bestellen, die sind Hammer) oder einfach für einen Spaziergang. Die streitsüchtigen oder faulenzenden Robben bieten immer Unterhaltung.

Was in Zürich in früheren Jahren die bemalten Kühe waren, sind hier an der Waterfront die bemalten Nashörner.

Die Wanderung auf den Lions Head (670m) mit 370m Auf- und Abstieg

Dies ist bis jetzt die schönste Wanderung in Südafrika. Zuerst geht es auf einem breiten Weg immer leicht bergan wobei man sich um den Berg herum bewegt. Dadurch geniesst man immer wieder neue spektakuläre Ausblicke. Zirka nach der Hälfte der Strecke wird’s steiler mit Treppen und anschliessend klettert man über die Steine hoch, welche zum Glück sehr griffig sind. Zum Teil sind auch Leitern und Sicherheitsgriffe eingebaut. Oben angekommen, ist die Aussicht auf die Stadt, den Signal Hill und den Tafelberg einfach atemberaubend. Corona bedingt hatten wir Glück und begegneten nicht allzu vielen Wanderern. In normalen Zeiten soll es aber tausende haben, welche auf diesen Berg wollen.

Chapman’s Peak Drive und die 12 Apostel

Es lohnt sich diese Tour am Nachmittag/Abend zu machen, damit die Apostel perfekt ausgeleuchtet sind. Wir fahren den Chapman’s Drive von Noordhoek Richtung Hout Bay und weiter an den Aposteln vorbei nach Camps Bay und Kapstadt. In dieser Richtung gibt es immer wieder Ausstellplätze um Fotos zu machen oder einfach die Szenerie zu geniessen.

Restaurant Tipp für Hout Bay: im Cheyne's gibt es asiatisch/japanisch inspirierte Gerichte in Tapas Form zum teilen. Einfach lecker.


Kap der guten Hoffnung und Cape Point Nationalpark

Diese Tour muss man einfach gemacht haben. Wir starten früh und besuchen im schönen Morgenlicht die Pinguinkolonie in Boulders Beach.

Weiter geht’s runter zum Kap wo wir zuerst zum Leuchtturm hoch steigen (die Zahnradbahn und die Restaurants sind wegen zu wenig Touristen geschlossen).

Anschliessend fahren wir zum Kap der guten Hoffnung (an den süd-westlichsten Punkt von Afrika) und geniessen die Aussicht bei einer kurzen Wanderung.

Für den Kap-Ausflug sind wir eher etwas zu früh dran. Die späte Nachmittagssonne würde die Steilwand der Kapspitze deutlich besser ausleuchten.


Der West Coast Nationalpark befindet sich eine gute Stunde nördlich von Kapstadt. Er besteht im wesentlichen aus einer grossen, warmen Atlantik-Lagune mit vielen Wasservögeln, auf der Westseite mit kleinen Bade-Sandstränden. Im August und September ist ein weiterer Teil geöffnet in welchem man die schönen Frühlingsblumen bestaunen kann.

Zum Lunch besuchen wir das kleine Fischerdorf Paternoster mit den vielen weissen Häusern und geniessen in einem kleinen Strandrestaurant die Aussicht und den Einkauf der Küchenmannschaft beim gerade angelandeten Fischer.

Es zieht uns nochmals Richtung Stellenbosch für eine Degustation in den Weingütern Spier und Anura. Das Weingut Spier ist sehr gross und beeindruckt durch eine gepflegte Anlage mit vielen Kunstgegenständen. Bei beiden Anbietern gibt es fantastische Weine und sie wären auch so günstig...wenn wir nur noch etwas mehr Zeit in Südafrika hätten.

Restaurant Tipp in Franschhoek: Im French Connection Bistro sind die Rindsfiletsteaks besonders zart und mürbe. Auch sollen die Muscheln wunderbar sein, leider hatten sie an diesem Tag aber keine vorrätig.


Wie anfangs erwähnt, verbringen wir nun die Südafrika Quarantäne bei einer 14-tägigen Reise im Süden von Namibia. Wir freuen uns schon riesig darauf.

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