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  • AutorenbildUrsula

Costa Rica Karibikküste 9.2.-24.2.22

Aktualisiert: 28. März 2022


Wir freuen uns auf die Wärme und auf ein für uns unbekanntes Land. In Zürich wird unser Edelweiss Flieger zuerst einmal enteist and dann geht’s für acht Wochen nach Costa Rica.



Die ersten zwei Wochen verbringen wir einige Kilometer südlich von Puerto Viejo direkt am karibischen Meer in einem einfach eingerichteten Stelzen-Holzhaus welches in einem dschungelartigen, schön gepflegtem Park liegt. Hier ist kein grosser Rummel, die meisten Touristen verweilen weiter oben im Norden und an der Pazifikküste.

Natürlich dürfen die morgentlichen Wanderungen entlang der Küste nicht fehlen:

Nur einen Steinwurf von uns entfernt befindet sich die Manzanillo Auswilderungsstation für grosse grüne Ara wo es darum geht möglichst viele Jungtiere aufzuziehen um die Papageienart vor dem Aussterben zu bewahren.

Jeweils um 15:00 gibt es eine Führung, bei welcher von einer Plattform aus die Vögel beobachtet werden können wie sie aus dem Dschungel für die Fütterung zur Station fliegen. Man hat ausreichend Zeit die wunderschönen farbigen Aras zu beobachten und natürlich zu fotografieren.

Etwas weiter im Süden besuchen wir das Refugio Nacional Gandoza-Manzanillo. Der Spaziergang führt an vielen Traumstränden vorbei, wo man sich jederzeit erfrischen kann. Es lohnt sich hohe Wanderschuhe zu tragen, weil der Weg oft ziemlich schlammig ist und es auch mal steil bergauf und-ab geht. Die meisten sind aber mit Flipflops unterwegs....

Im Norden erwartet uns der Cahuita Nationalpark wo wir eine 9 Kilometer lange Wanderung unternehmen. Auch hier gibt es viele Strände und Möglichkeiten ein Bad in den Wellen zu nehmen. Der gut unterhaltene Weg führt flach der Küste entlang und liegt meist im Schatten der Bäume.

Wir sind hier um möglichst viele Tiere zu erspähen, was uns auch ganz gut gelingt.

Die Faultiere sind extrem schwierig vor die Linse zu kriegen, weil sie oft ganz oben, versteckt in den Bäumen liegen.

Die Waschbären lassen sich von den Leuten nicht irritieren und suchen den Strand nach etwas Fressbarem ab.

Von den Brüllaffen werden wir jeden Morgen geweckt. Hier können wir mal einige Fotos von ihnen schiessen. Man merkt gleich wieso die Tiere hier Mono Congo genannt werden.

Vor den Kapuzineraffen muss man sich in Acht nehmen...kaum setzt man sich hin, kommen sie und versuchen etwas zu klauen damit sie es für Futter eintauschen können.

Wir besuchen den Park ein zweites Mal und nehmen uns einen der Führer, welche vor dem Eingang auf Kundschaft warten. Wir möchten, dass Mike für uns Faultiere erspäht in der Hoffnung auf einige gute Fotos. Wir haben bei 20 Tieren aufgehört zu zählen...

Mike weiss natürlich wo er welche Tiere finden kann und wir freuen uns an Leguanen, einer gelben Viper, kleinen Fledermäusen und vielem mehr.

Das Jaguar Rescue Center sorgt sich um Tiere, welche Hilfe brauchen. Es handelt sich vor allem um verletzte Tiere, Jungtiere ohne Mutter oder ausgesetzte (wilde) Haustiere wie Affen oder Papageien.

Man kann das Center nur als eineinhalb-stündige Tour besuchen. Da werden Tiere gezeigt (leider alle in Käfigen, weil es vom Staat so vorgeschrieben ist), welche aus verschiedensten Gründen nicht mehr ausgewildert werden können. Zu jedem Tier wird die jeweilige Geschichte erzählt, was sehr interessant ist aber zum Ende hin auch etwas lange dauert.

Es gibt auch zwei Wildkatzen zu sehen, welche aber nachtaktiv sind und dadurch kaum aus ihrem Unterschlupf heraus kommen.

Nun freuen wir uns weitere Erlebnisse während einer drei wöchigen Costa Rica Rundfahrt.


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